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2026-03-14: Soziale Phobie

2026-03-14: Soziale Phobie

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Soziale Phobie - Webinar 14.3.26

Die Leitlinien zur Behandlung der sozialen Angststörung (SAD) empfehlen die Orientierung an empirisch fundierten Manualen der kognitiven Verhaltenstherapie. Offen bleibt dabei, welche Manuale in Frage kommen. Metaanalysen von randomisiert-kontrollierten Studien zeigen, dass eine kognitive Therapie nach dem Clark & Wells-Modell traditionellen Verfahren wie habituationsbasierte Exposition, Soziales Kompetenztraining, und auch psychodynamisch orientierter Therapie überlegen ist. Deshalb wird diese Therapie als Behandlungsansatz erster Wahl angesehen.

Der Therapieansatz unterscheidet sich von traditionelle kognitiv-behavioralen Behandlungen durch die Fokussierung auf Verarbeitungsprozesse wie Aufmerksamkeit, bildhafte Vorstellungen und Sicherheitsverhalten. Diese sind der wesentliche Ansatzpunkt für Interventionen. In der Fortbildungsveranstaltung wird ein Überblick über die wichtigsten Behandlungstechniken gegeben:
 
  1. Ableitung eines Erklärungsmodells
  2. Verarbeitungsexperiment zu Selbstaufmerksamkeit und Sicherheitsverhalten
  3. Aufmerksamkeitstraining
  4. Videofeedback
  5. Verhaltensexperimente
  6. Verbale kognitive Techniken.
 
Zentrales Ziel des Webinars ist es, ein modernes Verständnis der sozialen Phobie zu vermitteln, Kenntnisse über wirksame Techniken zu vermitteln, sowie diese in den Therapieprozess wirksam einbetten zu können. Zusätzlich soll die Integration digitaler Technik in Diagnostik und Therapie besprochen werden.
 
Termin:
14.3.26 10-14 Uhr

Punkte:
6 Fobi-Punkte in Deutschland
5 in Österreich
4 in der Schweiz

Literatur:

Dozent:

Prof. Dr. Ulrich Stangier 

Prof. Dr. Ulrich Stangier hat eine Forschungsprofessur an der Goethe-Universität Frankfurt inne. Von 2008 bis 2024 war er Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie und leitet das Zentrum für Psychotherapie. Er ist seit 1993 als Psychologischer Psychotherapeut mit Fachkunde in Verhaltenstherapie tätig und seit 1999 als Supervisor anerkannt.

Seine Forschungsschwerpunkte lagen in der kognitiven Verhaltenstherapie, insbesondere bei sozialer Angst, chronischer Depression, Körperdysmorphe Störung und Traumafolgestörungen bei Geflüchteten.

Seit 2021 arbeitet er an der Entwicklung prozessbasierter Therapieansätze sowie digitaler Methoden in Diagnostik und Behandlung. Er hat über 250 Fachartikel und zahlreiche Buchbeiträge veröffentlicht und über 20 Fachbücher sowie Therapiemanuale verfasst.

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