1
/
von
1
2026-01-31: Ekel und Scham bei psychischen Störungen – Herausforderungen und therapeutische Ansätze
2026-01-31: Ekel und Scham bei psychischen Störungen – Herausforderungen und therapeutische Ansätze
Normaler Preis
€150,00 EUR
Normaler Preis
Verkaufspreis
€150,00 EUR
Grundpreis
/
pro
Inkl. Steuern.
Verfügbarkeit für Abholungen konnte nicht geladen werden
Ekel und Scham bei psychischen Störungen – Herausforderungen und therapeutische Ansätze
Viele psychische Störungen sind mit intensiven Scham- und Ekelerleben verbunden, die sowohl zur Aufrechterhaltung der Symptome als auch zu therapeutischen Hürden beitragen. Patient:innen empfinden z.B. oft starke Abscheu gegenüber bestimmten Reizen (z. B. Kontamination, Körperausscheidungen) und erleben gleichzeitig tiefgehende Schamgefühle über ihre Symptome und Gedanken. Diese emotionale Belastung kann zu Vermeidung, Therapiewiderstand und hohen Abbruchraten führen.
Viele psychische Störungen sind mit intensiven Scham- und Ekelerleben verbunden, die sowohl zur Aufrechterhaltung der Symptome als auch zu therapeutischen Hürden beitragen. Patient:innen empfinden z.B. oft starke Abscheu gegenüber bestimmten Reizen (z. B. Kontamination, Körperausscheidungen) und erleben gleichzeitig tiefgehende Schamgefühle über ihre Symptome und Gedanken. Diese emotionale Belastung kann zu Vermeidung, Therapiewiderstand und hohen Abbruchraten führen.
Dieser praxisorientierte Workshop richtet sich an Psychotherapeuten, die mit Patienten u.a. mit Zwangsstörungen, Körperdysmorpher Störung, Traumafolgesymptomatiken arbeiten und sich gezielt mit den emotionalen Komponenten Ekel und Scham auseinandersetzen möchten.
Vermittelt werden:
Vermittelt werden:
• Psychopathologische von Ekel und Scham
• Diagnostische und funktionale Analyse von Ekel- und Schamprozessen in der Therapie
• Spezifische verhaltenstherapeutische Strategien, um den Umgang mit diesen Emotionen zu erleichtern, insbesondere:
• Expositionen mit Ekelsituationen und Schaminduktionen gezielt vorbereiten und durchführen.
• Kognitive Umstrukturierung zur Neubewertung von Scham und Ekel
• Imagery Rescripting Techniken zur Bearbeitung von Ekel und Scham
• Emotionsfokussierte Techniken aus der dritten Welle der Verhaltenstherapie, z. B. Compassion-Focused Therapy (CFT)
Methodik:
Der Workshop kombiniert theoretische Inputs, Fallbeispiele und praktische Übungen, um eine effektive Anwendung der vermittelten Strategien in der klinischen Praxis zu ermöglichen.
Termin:
31.01.26 10-14 Uhr
Punkte:
6 Fobi-Punkte in Deutschland
5 in Österreich
4 in der Schweiz
Dozent:
Prof. Dr. Christian Stierle

Christian Stierle ist Psychologischer Psychotherapeut und Supervisor für Verhaltenstherapie. Er ist aktuell Professor für Klinische Psychologie an der Hochschule Fresenius in Hamburg und Visiting Professor an der Stradins University in Riga. Parallel arbeitet er als Psychotherapeut, Supervisor und Trainer. Zuvor war er viele Jahre an der Schön Klinik Bad Bramstedt, wo er als Leitender Psychologe für den Bereich Zwangsstörungen und verwandte Störungen sowie für den Traumafolgestörungen-Bereich arbeitete. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Psychosomatische Dermatologie und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Gesellschaft Zwangsstörungen und forscht zur Förderung von Mitgefühl sowie zur Regulation von Ekel und Scham bei Zwangsstörungen sowie dermatologischen Erkrankungen. Christian Stierle hat ursprünglich in Marburg Psychologie studiert und in Braunschweig und Göttingen seine psychotherapeutische Ausbildung absolviert.
Er wurde bei Paul Gilbert und Chris Irons in Compassion Focused Therapy trainiert und gibt regelmäßig Workshops zur Compassion Focused Therapy.
Er wurde bei Paul Gilbert und Chris Irons in Compassion Focused Therapy trainiert und gibt regelmäßig Workshops zur Compassion Focused Therapy.
Teilen
